Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – Informationen für die Unternehmensführung


Überblick/Beschreibung
Zielgruppe
Voraussetzungen
Erwartete Dauer
Lektionsziele
Kursnummer


Überblick/Beschreibung
Dieser Kurs beschäftigt sich mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und bietet Informationen für die Unternehmensführung. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz trat am 18. August 2006 in Kraft und wirkt sich sowohl auf das Zivilrecht als auch auf das Arbeitsrecht aus. Im arbeitsrechtlichen Bereich hat der Gesetzgeber keine Übergangsfristen eingeräumt. Dieser Kurs befasst sich mit den arbeitsrechtlichen Konsequenzen des Gesetzes. Vorrangiges Ziel des Kurses ist, Führungskräfte und Personalverantwortliche über die Inhalte des AGG zu informieren und konkrete Ansätze aufzuzeigen, um von Seiten der Unternehmensführung angemessen auf das Gesetz reagieren zu können. Dabei kann die Umsetzung der Verpflichtungen/Regelungen aus dem Gesetz durchaus als Chance für das Unternehmen angesehen werden.

Zielgruppe
Führungskräfte

Voraussetzungen
Keine

Erwartete Dauer (hours)
1.5

Lektionsziele

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – Informationen für die Unternehmensführung

  • Das Ziel des AGG benennen.
  • Die sechs Merkmale benennen, aufgrund derer Benachteiligung nicht zulässig ist.
  • Den vom AGG betroffenen Personenkreis definieren.
  • Die arbeitsrechtliche Reichweite des AGG ermessen.
  • Die vier Formen der Benachteiligung unterscheiden.
  • Die Reichweite benachteiligenden Verhaltens ermessen.
  • Begründen, inwiefern eine berufliche Anforderung eine Ausnahme vom grundsätzlichen Benachteiligungsverbot rechtfertigt.
  • Definieren, wann eine Ungleichbehandlung aufgrund des Alters zulässig ist.
  • Bedeutung und Reichweite des Benachteiligungsverbotes ermessen.
  • Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen erklären, die ein Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot haben kann.
  • Die Rechte erkennen, die Beschäftigte im Falle einer Benachteiligung geltend machen können.
  • Die Bedingungen für Entschädigung und Schadensersatz beschreiben.
  • Den Beweismaßstab des AGG einschätzen.
  • Die Risiken für ein Unternehmen bei einem Verstoß gegen das AGG benennen.
  • Die Bedeutung der Beweislastregelung des AGG für den Arbeitgeber erläutern.
  • Die laut AGG geforderten Sofortmaßnahmen im Unternehmen erläutern.
  • Den Maßgabenkatalog für Stellenausschreibungen des Unternehmens erklären.
  • Die Unternehmensbereiche identifizieren, die auf Grundlage des AGG zu überprüfen bzw. anzupassen sind.
  • Erläutern, inwieweit einzelne Unternehmensrichtlinien hinsichtlich des AGG zu entwickeln oder anzupassen sind.
  • Die wichtigsten Richtlinien zur Überprüfung und Gestaltung eines benachteiligungsfreien Einstellungsverfahrens beachten.
  • Die Anforderungen an die benachteiligungsfreie Formulierung einer Stellenanzeige begründen und anwenden.
  • Kursnummer:
    lchr_01_a42_lc_de